„3,5 Jahre Vollpower. Dann ist es auch machbar“ – Ein Bericht von „fertigen“ Studenten

Stephanie Grommes (l.) und Sabrina Lutz mit ihren Arbeiten bei der Märchenwoche in Bad Sooden-Allendorf

Eigenverantwortung, ein gutes Zeitmanagement und viel Power sind die drei Eigenschaften, die ein/e TeilzeitstudentIn für die Herausforderungen der DIPLOMA mitbringen sollte. Dann sei es gut machbar. Aber: „ Das Studium verlangt viel von einem. Das Niveau ist hoch und der Beruf fordert ja auch. Man schafft es aber, wenn man am Ball bleibt“, so das Fazit von Stephanie Grommes und Sabrina Lutz, die ihr Bachelorstudium in Grafik-Design vor kurzem abgeschlossen haben. Die beiden haben vollständig virtuell über den Online Campus studiert und während der jüngst vergangenen Märchenwoche in Bad Sooden-Allendorf ausgestellt. Bei der Beaufsichtigung der Werke blieb noch Zeit für die ein oder andere Frage:

Glückwunsch erstmal zum fertigen Bachelor-Studium. Was fangen Sie jetzt damit an?

Wir haben beide schon während des Studiums angefangen (grinst Grommes).

Es ist so viel passiert. Ich habe das Unternehmen gewechselt und jetzt eine tolle Stelle in der Marketingabteilung des Automobil-Club Verkehr (ACV) in Köln. Meine Prüfungen habe ich dann immer in Bonn abgelegt.  Mit meiner Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin hatte ich schon gute Grundlagen. Natürlich werde ich das weiterverfolgen und freiberuflich als Grafik-Designerin arbeiten. Ach ja, und geheiratet habe ich.

Lutz: Ich hab nicht geheiratet, bin dafür aber aufgestiegen. Ich habe eine Ausbildung zur Mediengestalterin absolviert. In meiner Firma bin ich intern aufgestiegen und nun Grafik-Designerin mit Länderverantwortlichkeit. Ich betreue unsere Tochterfirmen in Kanada, Großbritannien, Dänemark und China.

Das ist ja klasse. Wir sehen hier das perfekte Werbeplakat für’s Stadtmarketing. Zu ihrer Arbeit: Wie waren der Ansatz und die Voraussetzungen? Wer hat Ihnen geholfen?

Grommes: Wir sind zunächst durch unseren Dozenten, Herrn Lanig, gebrieft worden. Voraussetzungen, die das Ergebnis betrafen, gab es so zunächst nicht. Wichtig war die vollumfängliche Erarbeitung eines Kommunikationskonzeptes für die Stadt Bad Sooden-Allendorf mit konkreten Handlungsempfehlungen und gestalterischen Umsetzungen. Unser Konzept stellt das Märchenthema und somit auch Frau Holle in den Vordergrund.

Es ist als Arbeit im Wahlpflichtschwerpunkt Unternehmenskommunikation im fünften und sechsten Semester entstanden. Ein Stadtratmitglied von Bad Sooden-Allendorf hat uns zu Anfang unterstützt, ansonsten unsere Dozentinnen und Dozenten.

Lutz: Wir beide haben noch mit zwei anderen Studentinnen zusammengearbeitet. In klassischer Gruppenarbeit, nur eben komplett online. Das geht tatsächlich! Wir haben natürlich alleine recherchiert und Ideen gesammelt. Die Umsetzung kam aus einer Hand, da passt sonst grafisch nichts zusammen.

Wie sind Sie auf die DIPLOMA aufmerksam geworden und warum dann auch für die Fernvariante entschieden?

Einstimmig: Google!

Grommes: Die Möglichkeit, virtuell zu studieren, hat mich total gereizt. Und ich wollte dafür natürlich nicht meinen Job aufgeben!
„Ich wollte ein vollwertiges Studium mit Bachelor- oder Diplom-Abschluss haben, der auch staatlich anerkannt ist. (ergänzt Sabrina Lutz) Diese „Fortbildungskurse“, bei denen es anschließend irgendein Zertifikat gibt, finde ich nicht ansprechend. Und außer der DIPLOMA habe ich keinen Anbieter gefunden, der diese ganzen Bedingungen miteinander vereint.

Zum Abschluss noch der Klassiker: Was war toll und was nicht?

Sabrina Lutz: Es ist natürlich immer toll, sich für die Uni zu Hause in Jogginghose und Socken vor den PC zu setzen. Diese ewige Fahrerei. Ich wohne sehr ländlich. Eine Fahrt zum nächsten Studienzentrum dauert rund 1,5 Stunden. So bekomme ich alles mit und muss dafür nicht mal aufstehen (grinst).
Und natürlich unsere top ausgebildeten DozentInnen, die uns eine große Bandbreite an grafischem Können mitgegeben haben.

Stephanie Grommes: Das sehe ich genauso. Auch der Online Campus ist nicht mehr der Jüngste, der könnte übersichtlicher gestaltet und logischer aufgebaut  werden. Das sind aber nur Kleinigkeiten. Ansonsten bin ich sehr zufrieden.

Euer letztes Wort:

-puh… (schweigen und überlegen). Eigentlich haben wir alles gesagt.

Wenn wir aber dennoch was sagen müssen, dann wohl nur: „ Die Anforderungen des Studiums sind hoch, aber man schafft das. Man muss nur am Ball bleiben und den Austausch mit den anderen Studis suchen. Und am Creative Camp teilnehmen (Anm.: Wochenendseminar der Grafik-Designer, in dem diese sich austauschen können und durch Teilnahme an Seminaren die eigenen Fähigkeiten verbessern.)

Persönliche Studienberatung

27.05.2017: München, Hamburg, Kassel
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