Interview mit Frau Prof. Dr. Kathrin Dietrich, Fachbereich Gesundheit und Soziales für den Studiengang „Soziale Arbeit“ an der DIPLOMA Hochschule

Blumen zum Erfolg: Präsidentin Zilling (rechts) gratuliert Prof. Dr. Dietrich (links) und Prof. Dr. Wetzel (Mitte) zur Professur

Es gibt mehr soziale Probleme in der Gesellschaft, der Bedarf an Fachkräften steigt. Die DIPLOMA Hochschule verstärkt deshalb mit einer neuen Professorin den Studiengang Soziale Arbeit und verbessert die Ausbildungssituation.

Frau Prof. Dr. Kathrin Dietrich, am Freitag, den 07.04.2017, haben Sie auf der Senatssitzung der DIPLOMA Ihre Ernennungsurkunde erhalten. Sie sind nun offiziell Professorin an der DIPLOMA Hochschule. In welchen Bereichen lehren und forschen Sie?

Mich interessiert besonders die Geschichte der Sozialen Arbeit, die enge Verknüpfung praktischen Handelns vor dem Hintergrund des theoretischen Wissens sowie die Sozialforschung. Dies sind mir auch wichtige Bereiche in der Ausbildung von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen.

Der gesellschaftliche Bedarf an qualifizierten Fachkräften steigt seit Jahren. Warum?

Soziale Arbeit reagiert verkürzt gesagt auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen, federt diese bei den Betroffenen ab und kann in einem gewissen Rahmen Veränderungen herbeiführen. Wir haben bspw. in den vergangenen Jahren in bestimmten Bevölkerungsschichten eine Armutsspirale, mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse und deutlich höhere Mieten. Der Bedarf an kompetenter Beratung für Menschen in schwierigen Lebenslagen steigt. Ausgebildete SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen beraten, begleiten und entwickeln mit allen Betroffenen Lösungen.

Welche Herausforderungen bringen diese gesellschaftlichen Veränderungen für die Ausbildung der Studierenden mit?

Viele Studierende der DIPLOMA arbeiten bereits im sozialen Bereich. Sie möchten mit dem Studium ihr Wissen vertiefen und ihre bisherigen Erfahrungen auf eine aktuelle wissenschaftliche Grundlage stellen. Es geht auch um Anerkennung der sozialen Arbeit im eigenen Unternehmen. Viele wollen außerdem ihren fachlichen Horizont erweitern und sich neue berufliche Möglichkeiten erschließen. http://diploma.de/fernstudium-soziale-arbeit

Frau Prof. Dr. Dietrich, Sie wohnen in Bad Nenndorf. Die DIPLOMA Hochschule liegt in Nordhessen. Wie organisieren Sie Ihre Arbeit?

Ich arbeite im Studienzentrum in Hannover, was mit dem Zug flott erreichbar ist. Wir haben 22 Studienzentren bundesweit und sind ja auch stark in der virtuellen Lehre. Das heißt, ich lehre in vielen Online-Vorlesungen, wo ich zuhause am Rechner sitze und mit einer Liveübertragung direkt mit den Studierenden bundeweit verbunden bin. Gerade für Leute mit Beruf, Familie und Studium ist diese Form eines Fernstudiums ideal.

Wenn ich beruflich in Bad Sooden-Allendorf bin, gehe ich in meiner Freizeit dort gern in der schönen Umgebung spazieren und fotografiere dabei die Natur.

Wenn jemand soziale Arbeit studieren möchte, was raten Sie?

Erkundigen Sie sich gut über das Studium, da es breit gefächert ist. Daraus ergeben sich viele Möglichkeiten für eine spätere Berufstätigkeit, aber eben auch die Aufgabe, sich viele Kenntnisse aneignen zu müssen. Legen Sie sich im Studium nicht zu früh auf ein Arbeitsfeld fest, insbesondere wenn Sie schon eine Ausbildung im sozialen Bereich haben. Schauen Sie, was liegt mir, wo sind meine Stärken und lassen Sie sich durchaus mal beraten. Dafür sind wir ja auch da.

 

 

 

 

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