Erfolgsgeschichten

Bettina Ademmer, Bachelor of Arts Medizinalfachberufe

Nach meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und meiner zweijährigen Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe war ich über 20 Jahre lang in einer Krankenpflegeschule und berufsbildenden Schule tätig. Im Jahr 2012 entschloss ich mich, ein berufsbegleitendes Studium bei der DIPLOMA im Studienzentrum der TAW in Bochum zu absolvieren.

Die gestellten Anforderungen durch die Fachhochschule sind transparent und mit einem strukturierten eigenen Lehrplan gut zu bewältigen; auch erfolgen Mitteilungen durch das Studienzentrum frühzeitig, so dass auch berufliche und familiäre Anforderungen rechtzeitig eingeplant werden können. Die festen Ansprechpartner und auch die fachkompetenten Dozenten sorgen für eine gute Lernatmosphäre. Besonders hervorheben möchte ich, dass ich in den Zeiten meiner bisherigen „Samstagspräsenzen“ nie einen Ausfall von Dozenten erlebt habe – sehr positiv, da ich ca. 80 km vom Studienzentrum entfernt wohne.

Die von der Fachhochschule definierten Ziele, wie der Erwerb medizinischer, pädagogischer, psychologischer, soziologischer und betriebswirtschaftlicher Kenntnisse basierend auf der bisher erworbenen Berufsqualifikation und einer wissenschaftlichen Vorgehensweise, sind aus meiner Sicht erfüllt worden. Aufgrund der relativ kleinen Gruppe von Studierenden ist ein ausführlicher Austausch, eine Diskussion mit den Teilnehmern und dem Dozenten möglich. Dies hat auf jeden Fall meine berufliche Weiterqualifikation sehr positiv geprägt.

Ebenso kann ich die neu erworbenen Kompetenzen in meiner beruflichen Praxis weiter ausbauen und in meine Unterrichtskonzepte einfließen lassen.

Auch wenn gerade der Bereich der Wirtschaftswissenschaften (BWL, Kaufmännisches Rechnen, Rechnungswesen, und Recht) in meinem bisherigen Tätigkeitsfeld nur eine kleine Rolle spielte, so hat sich auch hier mein Blickfeld deutlich geändert. Diese Aspekte waren auch Bestandteil meiner Hausarbeit und meiner Bachelor-Thesis.

Insgesamt war das Studium eine sehr positive Erfahrung für mich, meine Erwartungen haben sich mehr als nur erfüllt. Ebenso haben sich Freundschaften entwickelt, in denen auch der fachliche Austausch verschiedener Gesundheitsberufe (Physiotherapie, Ergotherapie, Pflege) zu einer Erweiterung des Wissens geführt hat. Diese Erfahrungen sind für mich sehr wertvoll.

Heute bin ich sehr stolz auf meine Leistung, den akademischen Abschluss in der Regelstudienzeit absolviert zu haben. Ein großer Dank gilt hier meiner Familie und auch meinen Kollegen.

Bettina Ademmer (49 Jahre), Soest

Michael Witt, Bachelor of Arts Frühpädagogik – Leitung und Management von Kindertageseinrichtungen

Gegen Ende meiner Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher beschloss ich, ein Hochschulstudium anzuschließen. Es waren keine direkten beruflichen Ziele, die mich dazu bewegten, sondern vielmehr das Streben, weiter zu lernen und nicht still zu stehen. Ich suchte ein Studium, das aktuelle und berufsrelevante Lerninhalte bietet und neben der Ausübung meines Berufes als Erzieher in einer Kindertageseinrichtung zu absolvieren ist.
Diese Anforderungen erfüllte der Studiengang „Frühpädagogik – Leitung und Management von Kindertageseinrichtungen B.A.“ an der DIPLOMA Hochschule in Hannover. Vor mir standen zweieinhalb intensive Jahre.

In den etwa in zwei-wöchigen Abständen stattfindenden Einheiten lernte ich Dozenten unterschiedlicher Fachrichtungen, zu denen auch Fachleute zum Thema Recht oder Finanzen, Sprachförderung und Inklusion gehörten, und ihre Arbeitsweisen kennen. Das durch die Anerkennung meiner Ausbildung (durch eine Eingangsprüfung) verkürzte Studium verging rückwirkend betrachtet rasend schnell.

Durch meine Lernweise wechselten sich ruhigere Phasen mit durchaus sehr intensiven Phasen (Klausuren, Hausarbeiten) ab und ergänzten neben dem Beruf hervorragend meine Wochenendplanungen. Dabei galt es sich immer wieder zu erinnern: Ich mache das freiwillig, ich mache das für mich.
Trotz der vielen Selbstlernphasen (Fernstudium) hat sich in den zweieinhalb Jahren ein eingeschworenes Team von Frühpäds (den „Namen“ erhielten wir bei den Kolloquien von den netten Sekretärinnen, die immer für uns sorgten :-)).

Die Wartezeiten vor und nach Klausuren bis zur Notenbekanntgabe wurden auch auf Facebook intensiv untereinander begleitet, der Zusammenhalt der bunten Truppe wuchs daher von Woche zu Woche. Daher ist es einerseits auch Schade, dass diese Zeit nun zu Ende ist. Auf der anderen Seite heißt es nach vorne blicken. Die erste Erkenntnis: „Wow, ein Wochenende besteht aus zwei freien Tagen!“.

Die zweite Erkenntnis: „Gut, dass ich mir den Stress angetan habe!“. Warum? Das hat mehrere Gründe.

1. Ich habe viel gelernt. Einerseits das „große Ganze“, Fachwissen. Andererseits die kleinen Dinge, Informationen und Details, die mir sonst nicht zugänglich geworden wären.

2. Ich bin jetzt „Akademiker“. Das soll nicht überheblich klingen, ich möchte mich auf keinen Fall auf eine andere Stufe stellen, aber: Die Chancen im Berufsfeld steigen mit Abschluss des Studiums und durch immer mehr studierte Fachleute im Elementarbereich (Kindergärten) steigt die Professionalität und das Berufsfeld „Erzieher“ erfährt eine Aufwertung.

3. Auch wenn ich – bewusst – zunächst als Erzieher im Kindergarten weiter arbeite, haben sich neue Möglichkeiten aufgetan. Seit 01.03.2014 arbeite ich neben dem Beruf als Autor und Referent in den Themenbereichen Elternberatung und Gender. Besonders die Rolle als Mann im Erzieherberuf, die im Übrigen auch das Thema meiner BA-Thesis darstellte, und die Rolle der Jungen im oft weiblich dominierten Feld der frühkindlichen Bildung sind mir wichtig.
Daher meine Ziele: Mehr Männer in Kindertageseinrichtungen, mehr Verständnis und Feinfühligkeit in der Arbeit mit Jungen (und Mädchen) in Kindertageseinrichtungen.

Weitere Informationen hierzu gibt es auf meiner Homepage www.michael-witt.eu und auf meiner Facebook-Präsenz (öffentliche Seite) www.facebook.com/michaelwitt.fruehpaedagogik.

Ein ganz besonderer Moment „krönte“ mein Studium übrigens auf der sehr gelungenen Abschlussfeier in Bad Sooden-Allendorf: Nachdem ich der Meinung war, nach meinem Kolloquium zur Ruhe zu kommen, wurde mir die Ehre zu Teil, eine Abschlussrede vor rund 650 Menschen zu halten. Nachdem ich bereits vor bis zu 10 Kolleginnen referiert hatte, war diese kurze Rede natürlich „Routine“. Wow, den Puls habe ich selbst beim Abstiegskrimi Dresden-Bielefeld nicht wieder erreichen können!

Weiterhin ist dazu festzustellen, dass ich vorher die Erfolgsgeschichte hätte schreiben sollen. Dann hätte meine Rede durchaus deutlich an Inhalt und Struktur gewonnen… Aber im Nachhinein ist man immer schlauer – das ist doch ein guter Schlusssatz zum Studium an der DIPLOMA Hochschule Hannover!

Bedanken möchte ich mich bei meinen „privaten Lebensbegleiterinnen“ (wer nicht auf der Feier war, hat jetzt nichts zu lachen) Julia und Natalia, sowie stellvertretend für die Dozenten der DIPLOMA Frau Dr. Haubner und Frau Prof. Dr. Skalla, die uns im besonderen Maße zur Seite gestanden haben und immer ein offenes Ohr (und Augen) hatten.

Selbstbildung, auch neben dem Beruf, und das mit einem akademischen Abschluss, an der DIPLOMA Hochschule: Ich bin froh, diese Chance genutzt zu haben.

Michael Witt (26 Jahre), Bad Oeynhausen

Michael Kovacs, Bachelor of Laws Wirtschaftsrecht

Nach meiner Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker beendete ich meine nichtakademische Laufbahn als Betriebswirt (HWK) mit Meisterpreis und der Note 1,5. Dies ermöglichte mir, als Personalreferent in der Industrie durchzustarten. Auf meinem Weg in eine Führungsposition als Personalleiter in der Industrie wurde mir allerdings schnell klar, dass ein passender akademischer Grad parallel zur Berufserfahrung nicht nur große Vorteile im Bewerbungsverfahren mit sich brächte, sondern von den meisten Konzernen einfach vorausgesetzt wird. Also startete ich im Oktober 2010 mit dem berufsbegleitenden Studiengang Wirtschaftsrecht bei der DIPLOMA und konnte mich bereits im 4. Semester erfolgreich auf eine Personalleiterstelle in der Industrie bewerben. Ein passendes abgeschlossenes Studium war für diese Position Voraussetzung. Trotz der neuen beruflichen Herausforderung gelang es, parallel das Studium erfolgreich und innerhalb der Regelzeit bei der DIPLOMA weiterzuführen. Vor den Klausuren war es jeweils nötig, in eine Woche Urlaub als Prüfungsvorbereitung zu investieren, um im April 2014 erfolgreich als Bachelor of Laws (LL.B.) mit 1,9 abzuschließen. Wichtig war für mich auch, möglichst keine Vorlesung zu verpassen. Im Rahmen des Studiums wurden u.a. meine juristische Methodik, sowie meine arbeitsrechtlichen und kaufmännischen Fachkenntnisse sehr geschärft. Meine Softskills und Managementskills konnten ebenfalls angehoben werden. Das Gleiche gilt für mein Englischlevel. Insgesamt verstehe ich nun durch mein Studium die rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge und Abläufe wesentlich detaillierter. Die im Studium erworbenen Kenntnisse helfen mir sehr dabei, meine Herausforderungen im Tagesgeschäft und meine strategischen Ziele in der Funktion als Personalleiter erfolgreich zu gestalten. Die Ergebnisse meiner Bachelorarbeit können direkt innerhalb des internationalen Konzerns meines Arbeitgebers Kautex GmbH & Co.KG erfolgreich genutzt werden. Ich freue mich auch darüber, durch das abgeschlossene Studium, als Prüfer für Betriebswirte und Personalfachkaufleute bei der IHK erfolgreich sein zu können und zu dürfen. Ich finde es außerdem spitze und bereichernd, im Rahmen des Studiums liebenswerte und gleichgesinnte Kommilitoninnen und Kommilitonen kennengelernt zu haben. Wir haben 7 Semester gemeinsam berufsbegleitend gelernt, geschimpft und uns gefreut. Heute verbindet uns tatsächlich viel. Ich kann jedem, der die Zugangsvoraussetzungen zu einem Studium bei der DIPLOMA (z.B. durch eine Fachwirt-, Meister-, oder Betriebswirt-Prüfung, oder durch Abitur bzw. Fachabitur) erfüllt, zu einem berufsbegleitenden Studium bei der DIPLOMA raten. Dadurch werden die beruflichen Perspektiven besser, die beruflichen Einsatzmöglichkeiten tiefer und breiter und manch weitere Schritte in der Karriere sind erst dadurch möglich. Bewerber mit erfolgreich absolvierten berufsbegleitenden Studiengängen werden von Personalern sehr geschätzt, da diese Bewerber bereits enormes Durchhaltevermögen und hohe Leistungsbereitschaft bewiesen haben.

Michael Kovacs (41 Jahre), Bogen

Rico Teske, Bachelor of Laws Wirtschaftsrecht

"Im Zuge der innerdeutschen Veränderungen 1989 war es mir nicht möglich, mein Studium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur und Sport in Leipzig zu Ende zu bringen. Ich absolvierte daher eine kaufmännische Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann.

Nachdem meine Frau bereits im Jahre 2007 ein Studium bei der DIPLOMA FH Nordhessen aufgenommen hatte und kurz vor ihrem Abschluss zur Diplom Wirtschaftsjuristin stand, habe auch ich mich entschlossen, ebenfalls ein Studium an der DIPLOMA zum "Bachelor of Laws" aufzunehmen. Die fachliche Entwicklung meiner Frau, das Studienkonzept - insbesondere die Möglichkeit, Präsenzveranstaltungen nutzen zu können - sowie die Gewissheit, dieser Herausforderung gewachsen zu sein, haben mich zu diesem Schritt bewogen.

Bereits während der Studienzeit unterstützte mich das Studium der Wirtschaftswissenschaften in meinem Tätigkeitsfeld als Verkaufsleiter bei der Wahrnehmung meiner Führungsaufgaben stetig. Heute bin ich im gleichen Unternehmen als Betriebsleiter tätig. Insbesondere die Erkenntnisse aus dem Arbeitsrecht, dem Prozessmanagement und der betriebswirtschaftlichen Organisation wirken sich förderlich auf meine tägliche Arbeit aus.

Es war sicherlich nicht immer leicht, der Doppelbelastung von Beruf und Studium gerecht zu werden. Ohne die Unterstützung meiner Familie hätte ich sicher das eine oder andere Mal das Handtuch geworfen. Schlussendlich hat aber die Arbeit an der eigenen Organisation und Selbstdisziplin das Projekt "Fernstudium" zum Erfolg gebracht.

Heute bin ich stolz auf meine Leistung und kann nur jedem empfehlen, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und ständig an der eigenen Leitungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft zu arbeiten.

Ständiges Lernen rückt immer mehr in  den Mittelpunkt dieser leistungsorientierten Gesellschaft. Die DIPLOMA Hochschule ist eine hervorragende Einrichtung, um dies zu unterstützen und zu leben."

Rico Teske (45 Jahre), Eutin

Gabriele Teske, Diplom-Wirtschaftsjuristin

"Nach meiner Ausbildung zur Baufacharbeiterin - mit parallel absolviertem Abitur - studierte ich an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar. Das Studium beendete ich im Juli 1991 als "Diplomingenieurin für Regional- und Stadtplanung".

Seit dem Jahre 1991 arbeitete ich als angestellte Stadtplanerin in der freien Wirtschaft. Mein damaliger Chef legte großen Wert auf eine rechtlich korrekte Bauleitplanung. Dazu galt es, die aktuellen Urteile und Kommentierungen zu lesen. Zudem zeichnete sich stetig ab, dass die Rechtssicherheit der Bauleitplanung (Bebauungspläne, Flächennutzungspläne etc.) immer häufiger von Gerichten geprüft wird.

Durch eine Freundin, die in der Verwaltung arbeitete und bereits Fernstudentin bei der DIPLOMA war, wurde ich aufmerksam auf das Fernstudium zum "Diplom Wirtschaftsjuristen FH". Ich informierte mich und fand den Ansatz interessant, dass dort alle Grundlagen des Rechts und der Betriebswirtschaftslehre gelehrt wurden. Daher entschied ich mich für dieses Studium.

Das 8 Semester umfassende Studium war dann doch zeitintensiver und anspruchsvoller als vorher erwartet. Da ich neben meinem Studium berufstätig war und mit meinem Mann zusammen auch unsere beiden kleinen Söhne zu versorgen hatte, lernte ich durchaus meine Grenzen kennen. Aber dank der Unterstützung meiner "3 Männer" haben wir alles geregelt und gelöst bekommen.

Gleichzeitig erweiterte sich mein "geistiger Horizont". Ich sah viele Dinge nicht nur von der Betrachtungsseite eines Ingenieurs, sondern lernte auch andere betriebswirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen kennen.

Besonders wichtig waren mir die persönlichen, neuen Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Im Studienzentrum Schwentinental unterrichteten uns sehr gute Lehrkräfte, die aus der Praxis kamen. Die Organisation im Zentrum selbst ermöglichte es uns Studenten, uns auf das Lernen zu konzentrieren, denn bei allen anderen wurde uns vor Ort hervorragend geholfen.

Letztendlich lernte ich IN einer Seminargruppe. Unsere Gruppe - mit 11 Studenten - zog alle Präsenzveranstaltungen und Prüfungen gemeinsam durch. Es gab Lerngemeinschaften, wir trafen uns auch privat; kurz: wir waren ein unschlagbares Team. Diese Erfahrung machen zu dürfen; dafür lohnt sich schon alleine das gesamte Studium!

Im Januar 2009 beendete ich mein Studium mit der Note 1. seit Januar 2010 bin ich als Stadtplanerin selbständig. Mein Studium hilft mir wesentlich bei der wirtschaftlichen Führung meines Unternehmens. Zudem bin ich in der Lage, die Kunden nicht nur in Bezug auf die Stadtplanung zu beraten, sondern ich kann auch Hinweise zu anderen Rechtsgebieten geben, die in der Endumsetzung der Projekte durchaus relevant für das Gesamtprojekt sein können.

Ohne Fernstudium wäre ich nicht da, wo ich bin. Es hat mir auch gezeigt, dass es niemals zu spät ist, sich wieder neu zu bilden und andere Wege zu gehen.

Die DIPLOMA hat ein hervorragendes Fernstudiumskonzept, was es allen ermöglicht, ihr Studium in der Regelstudienzeit zu schaffen. Ich kann es nur weiterempfehlen!"

 

Gabriele Teske (43 Jahre), Eutin